Die besten Sehenswürdigkeiten in Rheinhessen

Jetzt die Sehenswürdigkeiten in Rheinhessen entdecken

Im größten deutschen Weinanbaugebiet gibt es nicht nur die sprichwörtlichen 1000 Hügel mit ihrem Rebenteppich, sondern auch reichlich Plätze, die sich zu besuchen lohnen – sei es wegen ihrer Geschichte, wegen ihrer Architektur, wegen ihrer Aussicht oder einfach nur, weil sie bezaubernd schön sind. Gleich zwei Zeugen romanischer Baukunst finden sich in Mainz und Worms, jeder der beiden majestätischen Kaiserdome ist ein Höhepunkt der Reise durch Rheinhessen. Ab auch in Oppenheim finden sich gleich mehrere empfehlenswerte Ausflugsziele und ein Abstecher gen Bingen, Ingelheim, Wörrstadt und Bingen lohnt ebenso. Welches ist euer Favorit auf der Liste der besten Ausflugsziele in Rheinhessen?

Platz 1

Binger Mäuseturm

In wahrhaft exponierter Lage steht der Binger Mäuseturm und auch der seltsam anmutende Name zieht unwillkürliche Neugier auf sich. Die Lage erklärt sich aus seiner ursprünglichen Zweckbestimmung als Zollwachturm – oder als Signalturm, so ganz genau ist man sich da nicht sicher. Sicher ist aber jedenfalls, dass der Standort vom Binger Mäuseturm beide dieser Funktionen begünstigt hat, denn er steht mitten im Rhein auf einer Insel, die man praktischerweise auch Mäuseturminsel genannt hat. Der Name indes geht auf eine Sage zurück, als zu Zeiten des Erzbischofs Hatto dessen Hartherzigkeit im Umgang mit einer Hungersnot unter der Bevölkerung Tausende von Mäusen gerächt haben sollen. Der Binger Mäuseturm ist heute Teil des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal.

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Platz 2

Burg Landskron in Oppenheim in Oppenheim

Eine bedeutende Zeugin der Zeitgeschichte, die Ruine der ehemaligen Burg Landskron, lässt sich heute noch in Oppenheim am Oberrhein bewundern. Höchstwahrscheinlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, wurde sie 1275 an Ruprecht von der Pfalz verpfändet. Dessen Enkel ließ die Burg ausbauen – schlossartig umgebaut wurde sie schließlich auf Befehl von Kurfürst Friedrich V. Ihren Namen erhielt die Burg erst im Jahre 1668. Nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg blieb nur noch eine Ruine übrig, die schließlich im 19. Jahrhundert in den Besitz der Stadt Oppenheim überging. Heute ist die Burgruine Schauplatz der Oppenheimer Burgfestspiele sowie für Sommerkonzerte. Ebenso dienst sie als Start- und Endpunkt des Weinlehrpfades sowie als Aussichtspunkt, von dem aus man bei schönem Wetter bis nach Hessen sieht.

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Platz 3

Dom St. Peter in Worms in Worms

Der Wormser Dom, oder präziser beschrieben der Dom St. Peter zu Worms, ist einer der drei entlang vom Rhein erbauten Kaiserdome, er ist im 12. Jahrhundert in über fünfzigjähriger Bauzeit im romanischen Stil erschaffen worden. Seine über XXX Meter hohen Türme und der mächtige Dombau selbst ragen an der ohnehin höchsten Stelle der Stadt Worms in Rheinland-Pfalz in den Himmel. Der Dom zu Worms verdient wegen der Grablege der Familie Konrads II., einem ehemaligen Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Einen Höhepunkt der Geschichte der Kirche war die Papstwahl von Leo dem IX. Am südlichen Schiff vom Wormser Dom befindet sich die gotische Nikolauskapelle seinerzeit dem heiligen Sankt Nikolaus gewidmet.

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Platz 4

Fastnachtsbrunnen Mainz in Mainz

Der Mainzer Fastnachtsbrunnen aus dem Jahre 1967 ist kein gewöhnlicher Brunnen. Knapp 9m hoch, steht er mit seinen über 200 Bronzefiguren aus der Fastnacht und Mythologie für die närrische Jahreszeit und symbolisiert die sprudelnde Mainzer Lebensfreude. Strategisch klug positioniert steht er auf dem Schillerplatz, gegenüber des Balkons des Osteiner Hofes, von dem aus jährlich am 11. November die Fastnacht ausgerufen wird. Die Errichtung des Denkmals stieß auf große Freude bei den Mainzern, wo es sich doch nicht nur um einen Brunnen handle, sondern auch um ‚ein sprechendes Kunstwerk‘. Alle Figuren wie Till Eulenspiegel, die Katze, Vater Rhein, Hanswurst, Weinreben, der Paragraphenreiter, der Geldbeutelwäscher und vieles mehr., Symbole wie 'Weck, Worscht un Woi' bringen den Geist der traditionsreichen Stadt Mainz sowie die besondere Mainzer Fastnacht zum Ausdruck.

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Platz 5

Fleckenmauer in Flörsheim-Dalsheim in Flörsheim-Dalsheim

Die Fleckenmauer in Flörsheim-Dalsheim ist die einzig erhaltene mittelalterliche Ortsbefestigung in Rheinhessen. Zwischen 1470 und 1490 entstanden, misst die Mauer eine Länge von 1100m und ist an ihrer höchsten Stelle etwa 10m hoch. Ihren Namen hat die Fleckenmauer nicht etwa wegen ihrer Schattierungen - der Name ist auf den Begriff 'Flecken' zurückzuführen, der früher Dörfer bezeichnete, die besonders privilegiert waren. So gehörte das ehemalige Dagolfesheim, heute Dalsheim, damals zum Kreis der erlesenen Dörfer. Ein Teil der Mauer ist begehbar und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Vom Oberturm aus eröffnet sich ein fantastischer Blick auf den Odenwald - bei gutem Wetter sieht man bis zum Wormser Dom.

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Platz 6

Gutenberg-Museum in Mainz in Mainz

Zentral in der Mainzer Altstadt gelegen, lädt eines der ältesten Buchdruck- und Schriftmuseen der Welt, das Gutenberg-Museum, zu einer ‚einzigartigen Reise durch die Geschichte durch die Buch-, Druck- und Schriftgeschichte ein‘. Benannt nach Johannes Gutenberg, dem Erfinder des modernen Buchdrucks, wurde das Museum  im Jahre 1900 von Mainzer Bürgern gegründet. Als Highlights gelten die rekonstruierte Werkstatt Gutenbergs sowie zwei originale Gutenberg-Bibeln aus dem 15. Jahrhundert: die ersten Bücher, die mit beweglichen Lettern gedruckt worden sind. In der Werkstatt wird stündlich gezeigt, wie der Buchdruck zu Gutenbergs Zeiten stattfand – ebenso wird ein Film über ihn gezeigt. Im Anschluss kann man sich, ausgestattet mit Audioguides, auf einen Rundgang durch das Museum begeben und auf fünf zusätzlichen Touren weitere Abteilungen kennenlernen. Besonders informativ ist die museumspädagogische Werkstatt, in der man unter fachkundiger Anleitung selbst das Setzen und Drucken ausprobieren kann.

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Platz 7

Kaiserpfalz Ingelheim in Ingelheim

Ingelheim, eine Stadt im Landkreis Mainz-Bingen, ist besonders für die Kaiserpfalz bekannt. Diese wurde Ende des 8. Jahrhunderts von König Karl dem Großen als Palastanlage erbaut. Ihm und 21 weiteren Herrschern diente die Kaiserpfalz als Regierungsort. Da im Mittelalter das Reich nicht von einer Hauptstadt oder einer festen Residenz regiert wurde, sondern die Herrscher dauerhaft reisten, waren die Pfalzen repräsentativ für ihre Machtausübung. Die Ingelheimer Kaiserpfalz wurde von Karls Biografen als ‚prächtigste Pfalz neben Aachen und Nimwegen‘ beschrieben und war Schauplatz unzähliger Reichsversammlungen, Hochzeiten, Gerichtsprozesse, Krönungen und Abdankungen. Heute ist die Kaiserpfalz eine touristisch erschlossene Ruine mit einem Besucherzentrum und Museum. Sie lockt im Zuge einer Führung oder eigenständig über den Historischen Rundweg zahlreiche Besucher an.

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Platz 8

Katharinenkirche in Oppenheim in Oppenheim

Die Katharinenkirche in Oppenheim am Rhein ist eine prächtige gotische Kirche und eine der Bedeutendsten zugleich. Alleine ihre Größe mit dem über 60 Meter hohen Vierungsturm macht sie noch nicht zu etwas Besonderem, vielmehr sind es die Fenster, vor allem dasjenige mit dem Namen Oppenheimer Rose, das bis heute das originale Glas aus dem 14. Jahrhundert trägt. Leider soll die Oppenheimer Rose nach einer Legende auch früh ein Todesopfer gefordert haben. Sein Schöpfer bezahlte seine Bauleistung mit dem Leben, weil es seinem Meister nicht gefallen hatte – ganz im Gegensatz zu den Bürgern der Stadt Oppenheim. Die Errichtung der Katharinenkirche in Oppenheim erfolgte übrigens in Etappen, die sich durch das 13., 14. und 15. Jahrhundert hindurchzogen. Fast schon obligatorisch für die Region sind verschiedene Zerstörungen und Wideraufbauten, die durch die Irrungen und Wirrungen von Kriegen und Aufständen zustande gekommen sind.

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Platz 9

Lutherdenkmal Worms in Worms

In Sichtweite des Wormser Domes, in einer Grünanlage, steht das Wormser Lutherdenkmal, geschaffen von Ernst Rietschel, einem der bedeutendsten Bildhauer des Spätklassizismus. Neben dem internationalen Reformationsdenkmal in Genf ist es das größte Ehrenmal Luthers der Welt. Es wurde am 25. Juni 1868 an der Stelle enthüllt, wo der Reformator einst vor dem Reichstag stand. Das Denkmal zeigt Luther mittig stehend über früheren Reformatoren, umgeben von Fürsten, Gelehrten und Personifizierungen wichtiger Städte aus der Geschichte der Reformation. Die rechte Hand auf der Bibelübersetzung, blickt er trotzig in Richtung Dom. In Stein gemeißelt steht sein Lied ,Ein feste Burg ist unser Gott'. Bronzereliefs zeigen bedeutende Szenen der Reformation – das Denkmal ist ganzjährig begehbar.

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Platz 10

Mainzer Dom in Mainz

Der Mainzer Dom, genauer „der Hohe Dom zu Mainz“ steht mitten in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und blickt auf über 1000 Jahre Geschichte zurück. Einst war Willigis, der Erzbischof von Mainz, der legitime Vertreter des Papstes – daraus wird klar, welche Bedeutung der Dom und die Stadt zu früheren Zeiten hatten. Zahlreiche Zerstörungen durch Kriege und Naturkatastrophen wie Blitzeinschläge und die daraus resultierenden Brände hat der Dom überstanden, wurde wiederaufgebaut und in der langen Zeit seines Bestehens vergleichsweise oft durch Bauten ergänzt. Deswegen finden sich romanische, gotische und barocke Teile an dem über 80 Meter hohen Dom zu Mainz. Bedeutung hat der Mainzer Dom auch wegen seiner zahlreichen Grabdenkmäler.

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Platz 11

Nibelungenbrücke Worms

Auch die Nibelungenbrücke in Worms tut das, was man gemeinhin von einer Brücke erwartet. Sie verbindet nämlich zwei Punkte miteinander, was an dieser Stelle wegen Väterchen Rhein auf andere Weise nicht möglich gewesen wäre: Es sind das eben Worms in Rheinland-Pfalz und Bürstadt auf der hessischen Seite. Soweit zum Nutzen der Nibelungenbrücke, herausragend im Sinne des Wortes und wahrhaft einzigartig wird sie durch den Nibelungenturm, durch dessen Tor der staunende Auto- oder Radfahrer fahren muss, wenn er von Osten kommend in die Stadt Worms fahren möchte. Etwa 60 Meter ist der majestätische Nibelungenturm hoch, von dem nur wenig über der Fahrbahn fünf Etagen von einem Pfadfinderverband als Herberge genutzt werden.

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Platz 12

Oppenheimer Kellerlabyrinth in Oppenheim

Unter Oppenheims Altstadt befinden sich 1000 Jahre Geschichte zum Anfassen und Erleben: das Oppenheimer Kellerlabyrinth zieht jährlich etwa 30.000 Besucher an und ist auch als ,Stadt unter der Stadt' bekannt. Die Gänge, Treppen und Keller der zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert entstandenen Anlage sind einzigartig und auf zwei Rundwegen mit circa 600m Länge touristisch erschlossen. Zu Kriegszeiten diente dieses insgesamt rund 40km lange System als Lager und Weinkeller, bot Verstecke, aber auch Fluchtmöglichkeiten. Ungewöhnlich, aber wohl bedacht, wurde die Anlage nicht überirdisch geschaffen, da man sonst militärisch vorteilhafte Standorte hätte einbüßen müssen. Das Oppenheimer Kellerlabyrinth ist ganzjährig und wetterunabhängig geöffnet.

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Platz 13

Schloss Alzey in Alzey

Das Schloss Alzey, vermutlich im 13. Jahrhundert als staufische Reichsburg errichtet, war damals Mittelpunkt der rheinischen Pfalzgrafschaft sowie Nebenresidenz und Sitz der Oberamtsverwaltung. Vor allem unter den Pfalzgrafen Ruprecht II. und Ruprecht III. wurde es zum favorisierten Aufenthaltsort. Im 15. und 16. Jahrhundert zu einer repräsentativen Schlossanlage ausgebaut, wurde sie im Pfälzer Erbfolgekrieg größtenteils zerstört - im Zuge der Restaurierungswelle wurde sie jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Großherzogtum Hessen wieder aufgebaut und fungiert seitdem als Amtsgericht und Internat. Ein Besuch lohnt sich dennoch, hat man doch die Möglichkeit das Schloss durch den Park zu umrunden und sich den Innenhof anzusehen. Die zahlreichen Details, die eindrucksvollen Wehrmauern und der Bollwerksturm laden zum Entdecken und Verweilen, im Zuge einer Führung, ein.

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Platz 14

Zitadelle Mainz in Mainz

Eines der bedeutendsten Baudenkmäler der rheinland-pfälzischen Hauptstadt, neben dem Dom, ist die Zitadelle. Sie zählt zu den wenigen erhaltenen, neuzeitlichen Zitadellen in der man 2000 Jahren Stadt- und Militärgeschichte begegnet – vom Römischen Reich bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Auf dem Jakobsberg im Jahre 1660 erbaut, gehört sie zur Festung Mainz und bietet heute unter anderem Raum für zahlreiche städtische Ämter. Ferner ist die Zitadelle eine Kulturstätte, die auch touristisch erschlossen ist: unterschiedliche Führungen zeigen den Besuchern die über- und unterirdischen Wege der Festungsanlage. Besonders empfiehlt sich hier die öffentliche Kostümführung, aber auch die Lang-Führung, die auch das römische Theater und den Zitadellengraben umfasst. Weitere Highlights sind das Zitadellenfest, der alljährliche Weihnachtsmarkt, Konzerte und Festivals.

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Platz 15

Nibelungenmuseum Worms in Worms

Die rheinland-pfälzische Stadt Worms, verkehrsgünstig am Rhein gelegen, ist untrennbar mit den Nibelungen verbunden. Einige Teile der Wormser Stadtmauer stammen noch aus dem 3. Jahrhundert und dem Mittelalter – in einen Teil der Mauer, zwischen Marktplatz und Rheinufer, ist das Nibelungenmuseum integriert. Hier wird man von einem Multimedia-Guide durch ein begehbares Hörbuch geführt und so wie im Nibelungenlied, Dichtung und Wahrheit’ miteinander verschmelzen, gehen Mythos und Wirklichkeit auch im Nibelungenmuseum eine faszinierende Synthese ein. Um 1200 könnte dieser Teil der Stadtmauer der Ort gewesen sein, an dem die 39 Kapitel des Nibelungenliedes, das heute als UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt, von einem unbekannten Dichter verfasst wurden. Überall in Worms kann man auf den Spuren der Nibelungen wandeln, die ein unerschöpfliches Vermächtnis an Geschichten und Denkmälern hinterließen.

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